{}

HUMANTIUS FAKULTATIV

Wir nutzen die HUMANTIUS RHETTRIK:
https://humantius.org/de/ethik/rhettrik/

Der fakultative Bereich ist ergänzend zum HUMANTIUS KODEX:
https://humantius.org/de/ethik/kodex/
Er ist optional.
Er ermöglicht eine bessere Kommunikation und ein besseres Miteinander.
Er kann nicht für alle Kulturen und Länder gleichermaßen angewendet werden.
Wer sich daran hält, bereichert das Miteinander.

Es sind Empfehlungen, keine Pflichten.
Sie sind Vorschläge für ein besseres Leben.


FAKULTATIV

§ 1. Alle Menschen sind gleich.

Jeder Mensch hat den gleichen Wert. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religion, Behinderung oder anderen Merkmalen.
Keiner ist mehr wert. Keiner ist weniger wert.
Akzeptiere jeden Menschen als gleichwertig. Behandle jeden mit dem gleichen Respekt.

Meide Personen, die schwere Verbrechen begehen.

§ 2. Selbstschutz

Wer Kinder missbraucht, vergewaltigt oder mordet, hat eine Grenze überschritten.
Bei solchen Taten gilt „Sicherheit vor Vertrauen“. Kontakte mit denen sollte überprüft, begrenzt und vermieden werden.
Bei bestimmten schweren Verbrechen ist Schutz prioritär.

§ 3. Verteidige dich.

Verteidigung beginnt lange vor dem Ernstfall. Verteidigung ist nicht nur körperlich.
Lerne Selbstverteidigung. Übe klare Grenzen zu setzen.

Wer Grenzen setzt, verliert Menschen

§ 4. Hilfe in Notfällen

Wer in Gefahr ist, braucht Hilfe. Wenn du helfen kannst, ohne dich selbst zu gefährden, dann tu es.
Rufe im Notfall den Notruf.

§ 5. Helfen

Hilf anderen, wenn du willst ohne dich selbst zu gefährden.
Aber man darf Nein sagen. Wahre Hilfe ist freiwillig. Wer nie Nein sagt, wird ausgenutzt.

§ 6. Diskrimination

Diskriminiere niemanden wegen Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Behinderung oder anderen Merkmalen.

Wer bewiesenermaßen schwere Verbrechen begangen hat (Mord, Kindesmissbrauch, Vergewaltigung) sind gefährlich. Diese dürfen gemieden werden.
Schutz geht vor Gleichbehandlung.

Untätigkeit ist keine Option. Man darf nicht wegsehen.

§ 7. Respektiere Grenzen

Jeder Mensch hat Grenzen. Respektiere sie – egal wie unlogisch sie erscheinen.

Wenn jemand „Nein“ sagt, akzeptiere es.
Vielleicht bedeutet „Nein“.
Schweigen bedeutet „Nein“.
Zögern bedeutet „Nein“.

Nur ein klares „JA“ bedeutet „Ja“.

§ 8. Familie

Liebe und sorge um deine Familie.
Aber lass sie die Verantwortung für ihr Handeln tragen.

Liebe bedeutet nicht blind zu sein. Wahre Liebe hilft, besser zu werden.

§ 9. Lernen

Sei neugierig. Lerne lebenslang.
Aber vergiss nicht zu pausieren und zu leben.

Lernen ist Investition in dich selbst und dient dir selbst.
Sie darf nicht durch andere missbraucht oder ausgebeutet werden.

§ 10. Körper

Sorge für deinen Körper. Treibe Sport. Achte auf die Hygiene. Halte dich sauber und gesund.

§ 11. Keine Drogen

Beschütze und pflege deinen Körper und deinen Geist. Nimm keine Drogen, es sei denn, es ist medizinisch notwendig.
Drogen zerstören dich. Sie machen dich abhängig, schwach und unfrei.

Dein Körper gehört dir. Vergifte ihn nicht.

§ 12. Rauche nicht

Beschütze dich selbst und rauche nicht.

Lass dich nicht einschüchtern oder durch Gruppendruck in Verlegenheit bringen. Rauchen ist keine Stärke, es ist Schwäche.

Töte dich nicht langsam selbst.

§ 13. Alkohol

Trinke mit Maß. Alkohol ist kein Ersatz für ein erfülltes Leben. Alkohol darf nicht dein Leben bestimmen.

Alkohol bei Feiern ist akzeptabel. Ab und zu betrunken zu sein ist akzeptabel. Aber mach es nicht zur einzigen Sache.

Wenn Trinken dein einziges Hobby wird, dann hast du keinen Lebensinhalt.

§ 14. Handle rational

Jede Handlung hat Konsequenzen. Denke an sie, bevor du handelst.

§ 15. Keine Kollektivschuld

Verurteile niemanden für die Taten anderer.
Jeder Mensch wird nur für seine eigenen Taten beurteilt und verurteilt.

§ 16. Lüge nicht

Lüge nicht. Täusche nicht.
Aber wenn ein System dich zwingt zu täuschen, dann ist es erlaubt. Die Schuld liegt beim System, nicht bei dir.
Wahrheit ist ein Ideal. Aber Überleben geht vor.

§ 17. Versprechen

Halte deine Versprechen. Wer Versprechen bricht, hat Vertrauen verloren.

Sollte jedoch ein Versprechen gebrochen worden sein, gleiche es durch deine Kosten aus.

§ 18. Verpflichtungen

Ehre deine Verpflichtungen.
Verantwortung ist mehr als Versprechen, aber lass dich nicht ausnutzen.

§ 19. Beleidige nicht

Jeder Mensch verdient Würde.
Kritisiere die Sache, nicht den Menschen.

Beleidigungen zeigen nicht Stärke.
Beleidigungen wirken leichtsinnig und ungebildet. Sie überzeugen nie.

Nach oben scrollen
Read selected text